Tierisches Team

Denise

Mein Name ist Denise Terhaar.
Schon seit meiner Kindheit begleitet mich eine tiefe und selbstverständliche Verbindung zu Hunden. Diese besondere Beziehung hat mich über viele Jahre hinweg geprägt und schließlich dazu geführt, mir mit der tiergestützten Arbeit einen Herzenswunsch zu erfüllen: Menschen mithilfe von Tieren achtsam, würdevoll und individuell zu begleiten.

Ich bin staatlich anerkannte Heilerziehungspflegerin mit Fachabitur im Sozial- und Gesundheitswesen und verfüge über langjährige Erfahrung in der Arbeit mit Menschen mit Unterstützungsbedarf. Mein fachlicher Schwerpunkt liegt auf der tiergestützten Therapie und Intervention, insbesondere im Bereich Demenz, Behinderung und psychosozialer Begleitung.

Um eine qualitativ hochwertige, fachlich fundierte und tierschutzgerechte Arbeit zu gewährleisten, habe ich mich kontinuierlich weitergebildet. Unter anderem bin ich:
• Hundeerzieherin und Verhaltensberaterin (IHK)
• Fachkraft für tiergestützte Therapie und Interventionen (ESAAT-zertifiziert)
• zertifizierte Therapiebegleithundeführerin
• Inhaberin der §11-Erlaubnis nach dem Tierschutzgesetz

Ergänzend dazu fließen in meine Arbeit verschiedene pädagogische und therapeutische Konzepte ein, wie Basale Stimulation, Marte Meo, sowie Grundlagen der Deutschen Gebärdensprache. Diese ermöglichen mir, Menschen auf unterschiedlichen Ebenen wahrzunehmen und individuell zu unterstützen – unabhängig von Sprache, kognitiven Fähigkeiten oder körperlichen Voraussetzungen.

Ein besonderer Schwerpunkt meiner Arbeit liegt auf tiergestützten Impulsbegegnungen, vor allem bei Menschen mit demenziellen Erkrankungen. Dieses Thema habe ich auch in meinem Fachartikel
„Tiergestützte Impulsbegegnungen – Tiergestützte Arbeit bei Menschen mit demenziellen Erkrankungen“ aufgegriffen, der in der Fachzeitschrift tiergestützte (04/2021) erschienen ist.
Darüber hinaus wirkte ich als Darstellerin im Dokumentarfilm „Tiere tun gut“ des Medienprojekts Wuppertal mit.

In meiner Arbeit steht stets der Mensch ebenso wie das Tier im Mittelpunkt. Mir ist es wichtig, Begegnungen zu schaffen, die nicht auf Leistung oder „Verbesserung“ abzielen, sondern auf Beziehung, Wohlbefinden, Selbstwirksamkeit und echte Momente. Jede Begegnung ist individuell, achtsam gestaltet und orientiert sich an den Bedürfnissen aller Beteiligten.

Tiergestützte Arbeit bedeutet für mich:
Begegnung auf Augenhöhe – mit Respekt, Fachlichkeit und Herz.

Mila und Yari

Meine Hunde arbeiten nach Abschluss ihrer Ausbildung gemeinsam mit mir in Werkstätten für Menschen mit Behinderungen, Wohngruppen und weiteren Einsatzorten der tiergestützten Arbeit. Ihr Wohlbefinden hat dabei höchste Priorität.

Sie werden regelmäßig tierärztlich untersucht, sind vollständig geimpft, entwurmt und erhalten eine zuverlässige Parasitenprophylaxe. Selbstverständlich sind meine Hunde und ich haftpflichtversichert.

Mila (28.06.2013 – † Sommer 2025)
Mila hat mich viele Jahre zuverlässig und einfühlsam in meiner Arbeit begleitet und zahlreiche Menschen berührt.

Yari (26.05.2019)
Yari begleitet mich aktuell in der tiergestützten Arbeit und unterstützt Begegnungen mit seiner freundlichen, aufmerksamen Art.


Das Institut

Das Institut befindet sich in Alstätte und ist auf zwei Ebenen verteilt. Es gibt einen Seminarraum, ein Praxisbereich, sowie Sanitäranlagen und einen Außenbereich.